„Ich sah zum ersten Mal tausende von Sternen über mir - und jede Frage nach dem Sinn des Lebens erübrigte sich fortan.“ JessiCA
Hinter mir liegt ein langer anstrengender Weg, mit viel Schatten, Verirrung und Schmerz. Wie oft habe ich daran gezweifelt, noch die Kraft zu finden, weiterzugehen. Doch da war immer diese innere Stimme, manchmal sehr leise und kaum vernehmbar, aber dennoch da, die mich immer weitergehen ließ. Die mir ohne Worte sagte „irgendwann wirst du dich wie der Phönix aus der Asche erheben, du wirst wissen, wofür all der Schmerz gut gewesen ist, du wirst von einer Kraft durchdrungen sein, die du ohne den Schmerz niemals freigelegt hättest“. Diese innere Stimme war mein Urvertrauen und meine Intuition. Auch wenn ich es manchmal kaum wahrzunehmen vermochte - ich war zu jeder Zeit angebunden an die höchsten universellen Kräfte. Ich vertraute und stand immer wieder auf, und hier bin ich jetzt und heute – in meiner wahren Urkraft, ermächtigt und stärker als ich es mir je hätte vorstellen können. Ich lebe mein tiefstes innerstes Sein.
Bis 2019 lebte ich ein vollkommen „normales“ Leben, habe einen Master-Abschluss erlangt, arbeitete im Projektmanagement und wohnte in einer schönen Altbau-Wohnung in einem Berliner Trendbezirk. Im Oktober 2019 führte mich das Leben in die Wüste der marokkanischen Sahara. Es war damals für mich ein tiefes Wiedererkennen und Ankommen. Der Ruf den ich schon als Kind vernommen hatte, wurde so stark und deutlich, dass ich nicht mehr zurück in mein altes Leben konnte. Innerhalb von einem Jahr gab ich mein komplettes, sicheres Leben in Deutschland auf.
Die Wüste wurde mein Seelenzuhause und ich verbringe seit 2019 mehrere Monate pro Jahr in der Sahara. Dort lebe und arbeite ich mit einer Berberfamilie und ich wurde tief in ihre Kultur und Lebensweise mit aufgenommen. Zeitweise lebte ich für Monate vollkommen isoliert mit nur ein bis zwei Berbern inmitten der Wüste. Ich lernte ihre Sprache und alles was zu ihrem Leben dazu gehört.
Ab 2022 folgten mehrere längere Reisen nach Nepal und Indien, wo ich in Berührung mit dem alten traditionellen yogischen Wissen kam. Ich absolvierte Ausbildungen in Hatha Tantra Yoga und Shivoham Tantra, welche ich durch Initiation abgeschlossen habe. Traditionelles Tantra hat nichts mit dem westlich geprägten Begriff von Tantra zu tun (wo es oft mit S*xualiät und bewusster Berührung in Verbindung gebracht wird), sondern umfasst eine Vielzahl verschiedener Aspekte wie Astrologie, Mantra, Yantra, Yagna, Kryas, und weitere. Es war die körperlich und mental forderndste Zeit meines Lebens die ich in einem ursprünglichen Ashram im tiefsten Indien verbrachte. Und gleichzeitig war es eine der wichtigsten Erfahrungen meines Lebens, die mich stark geprägt hat.
Viele meiner Beiträge entstehen durch meine tiefe Verbundenheit zur Sahara, es sind Botschaften, die einem (noch) ursprünglichen, wilden und kraftvollen Teil der Erde entstammen. Gleichzeitig verbinde ich darin das Wissen des ursprünglichen Yoga und schlage eine Brücke zu unserem modernen Leben im Westen. Die Wüste inspirierte, forderte und beschenkte mich gleichermaßen – bis heute. Unter anderem erfuhr ich um die Bedeutung der Urkraft und was es bedeutet mich selbst zu ermächtigen ein kraftvolles Leben zu führen. Ich begann mich mit der weiblichen Energie zu befassen, da sie in der Wüste noch besonders deutlich zu spüren ist (im Gegensatz zu westlichen Zivilisationen) und mir wurde das weibliche Erwachen ein besonderes Anliegen. Denn weibliches Erwachen hat für Frauen genauso wie für Männer, Kinder, Tiere und den gesamten Planeten eine große, sogar sehr große, Bedeutung.
Meine Erfahrungen, mein Wissen und meine Energie sind nun in Nomadenherz gebündelt und wurden zur Essenz meines Wirkens.